Da beim Sterben.
 

Wir suchen Freiwillige

Möchten Sie wertvolle Zeit schenken? Neue Erfahrungen sammeln. Dann melden Sie sich bei uns. 


Andrea Schumacher
Seit sechs Jahren begleite ich schwerkranke und sterbende Menschen. Nach zwei prägenden Schwellenerlebnissen habe ich zum Sterben und Tod ein unbefangenes Verhältnis bekommen. Mit einem erweiterten Verständnis möchte ich Menschen über die Schwelle begleiten. Die Sterbestunde ist für mich eine heilige Stunde, die es achtsam und behutsam zu verbringen gilt. Sterben bedeutet für mich das Loslassen der leiblichen Hülle, die Befreiung der Seele – wie beim Schmetterling, der sich aus der Puppe loslöst und ins Licht fliegt.

 

Pascal Furrer
Seit 2006 begleite ich Menschen in der letzten Lebensphase. Jede Begegnung ist ein einmaliges, berührendes Wunder. Es erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit über das Leben und seine unzähligen Geschichten, durch die alle «Menschen» geworden sind. Bedingungslos gegenwärtig zu sein in diesen Stunden des Loslösens, des Einkehrens und Heimkehrens, erlebe ich für mich als die Existenz heilend, mich an die Kraft der Bescheidenheit erinnernd und das Vertrauen in das schöpferische Geschehen nährend.

 

 Theres Bossert
Vor 12 Jahren habe ich den Kurs bei der Caritas besucht, um Schwerkranke zu begleiten. Meine Motivation liegt darin, der Gesellschaft etwas zurück zu geben. In meinem Leben durfte ich viel Schönes und Gutes erleben. Unter anderem zwei wunderbare Töchter, die zu Hause auf die Welt kamen. Zu Hause sterben zu dürfen, ist für viele Menschen ein Anliegen, das nicht immer einfach ist – für Angehörige, die entlastet werden müssen, und für alle Beteiligten. Deshalb schenke ich sehr gerne meine Zeit, um beim Sterben zu Hause anwesend zu sein. Jede Begegnung ist einzigartig.

 


Ausbildung und Einsätze

Bedingung zur Mitarbeit ist der Grundkurs in Sterbebegleitung bei der Caritas Luzern oder bei ähnlichen Institutionen. Das Engagement beginnt nach einem Gespräch mit der Stellenleiterin und einem Vorstandsmitglied. Nach einer Anzahl Begleitstunden werden die Ausbildungskosten durch den Verein zurückvergütet.
In Weiterbildungskursen und regelmässigen Austauschtreffen werden die Kompetenzen der Begleiterinnen und Begleiter gestärkt und erweitert.
Die Einsätze werden durch die Begleitenden ehrenamtlich geleistet. Der Verein finanziert die Vermittlungsstelle und die Aus- und Weiterbildung.

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